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Lernen in unserer Klinik

Kinder in einer Rehabilitationsklinik sind nicht den massiven Ängsten von akut kranken Kindern ausgesetzt. Trotzdem haben sie existenzielle Fragen und Sorgen:

 

  • Wird alles wieder so werden, wie ich es mir wünsche?
  • Wie lange wird das dauern?
  • Ab wann kann ich einen Erfolg sehen?
  • Was mache ich, wenn etwas zurückbleibt?
  • Werde ich in der Schule mitkommen?
  • Werde ich meine Freunde verlieren, wenn ich so lange weg bin?
  • Muss ich die Klasse wiederholen?
  • Kann ich trotzdem meinen Wunschberuf erlernen?

Wir können Kinder und Eltern beruhigen: 
In unserer Klinik gibt es nämlich eine Schule.

In unseren beiden so genannten Heilstättenklassen werden alle Kinder im Pflichtschulalter individuell gefördert und betreut. Auch die Betreuung von Schülern der Oberstufe soll in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat ermöglicht werden.

Kein Schulzeitverlust

Da die Klassen durch den Anschluss an eine öffentliche Schule Öffentlichkeitsrecht besitzen, entsteht für Schüler im Pflichtschulalter kein Schulzeitverlust, der Klinikaufenthalt wird auf die Schulzeit angerechnet. In Zusammenarbeit mit der jeweiligen Stammschule sind auch Abschlüsse bzw. Schularbeiten möglich. Kinder müssen also auch nicht beurlaubt werden, ihr Aufenthalt bei uns gilt in der Stammschule nicht als Fehlzeit.

Der Anspruch der Klinik umfassend, ganzheitlich und professionell zu arbeiten bedeutet, dass das Team Eltern in allen Fragen betreffend Gesundheit und Zukunft ihres Kindes berät und unterstützt. Der Unterricht wird harmonisch in den Tagesablauf eingebaut und ermöglicht in den meisten Fällen ein weitgehendnahtloses Wiedereinsteigen nach dem Rehabilitationsaufenthalt.

Individuelle Betreuung in der Heilstättenklasse heißt für Ihr Kind:

 

  • die Sinne zu schärfen
  • Konzentration und Entspannung zu trainieren
  • mit Mut und Freude dort anzusetzen, wo seine Stärken sind
  • Fehler als Chance zu bewerten
  • Wertschätzung zu erfahren
  • das persönliche Tempo zu wählen
  • täglich besser zu werden
  • sich nicht mit anderen zu vergleichen
  • Spiele als Lernchance einzusetzen
  • ökonomische Lernstrategien zu erlernen
  • den Umgang mit Stress und Prüfungssituationen lernen
  • effiziente Merktechniken und gehirngerechtes Arbeiten kennenzulernen
  • den PC als unterstützendes Arbeitsmittel einzusetzen
  • Lehrplangemäße Inhalte mit Unterstützung bearbeiten

Dipl.Päd. Ingrid Mulle